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18 Juli 2006 @ 11pm

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Ironman Austria 2006

Auch dieses Jahr war ich wieder als Kampfrichter beim Ironman Austria im Einsatz… nachdem ich ja am Vortag noch selbst in Bad Goisern auf der 200km aktiv unterwegs war, bin ich am Sonntag um 4:45 (!) aufgestanden und mit dem ersten Zug (um 5:28!) nach Klagenfurt gefahren. Das war etwas zäh, nachdem ich ja schon am Samstag um 3:30 aufgestanden war.
Naja 2x Umsteigen später war ich dann um 13:00 in Klagenfurt, Kampfrichter-Zeugs abgeholt und ab auf die Laufstrecke…

Die Läufer waren eigentlich durchwegs sehr diszipliniert, bei den ganz Schnellen war ich bewusst etwas strenger wenn’s um Hilfe von Aussen und Schrittmacherdienste geht; gegen Abend spielte das aber weniger eine Rolle… warum soll ich auch was sagen, wenn eine Frau für 100m neben ihren Mann herläuft und ihm bei seinem ersten Ironman gut zuspricht?

Etwas für Verwirrung sorgte, dass es entgegen der Ankündigung doch keine Bänder auf der ersten und zweiten Radrunde gab… warum genau weiss ich auch nicht, aber das war für einige Läufer doch Grund für Unsicherheit (“Bin ich da irgendwo falsch gelaufen? Hab ich irgendwo einen Fehler gemacht? Darf ich am Ende vielleicht nicht ins Ziel abbiegen?”).

Einige bekannt Gesichter habe ich natürlich auch gesehen, vor allem die Tri4ce Jungs und einige Bikeboarder.
In der Nacht wurde das Teilnehmerfeld immer dünner, und natürlich wurde es auch bald richtig dunkel. Eigentlich wäre gegen 22:00 Schluss gewesen, und ich hatte meine Sachen schon abgegeben, blieb aber noch etwas am Streckenrand stehen um die verbleibenden Läufer anzufeuern. So bekam ich dann mit, wie sich Mickie Shapiro im Bereich um die Wechselzone verlief (da war’s richtig dunkel, und Finisher gingen kreuz und quer um ihre Sachen aus der Wechselzone zu holen).

Ich hab’ mich dann kurzerhand aufs Rad gesetzt und sie auf den letzten 12km oder so begleitet… obwohl ich die Strecke mittlerweile schon richtig gut kenne war das bei Nacht gar nicht so einfach. Hoffentlich gibt’s nächstes Jahr leuchtende Markierungen am Streckenrand, damit sich niemand mehr verläuft. Einen entsprechenden Vorschlag hab’ ich schon an die Jungs von Triangle geschickt.
Jedenfalls habe ich mich sehr nett mit Mickie unterhalten, auf ihrem Weg ins Finish (und Weltrekord als älteste Ironman-Finisherin der Welt!) und nachher im Verpflegungszelt. Nebenbei wurde ich auch noch Ken Glah vorgestellt… unglaublich! Besonders lustig wurde es, als wir feststellten dass wir beide die Wright Family kennen…  Herrlich!

Nachdem ich den letzten Zug nach Wien ohnehin schon versäumt hatte, habe ich dann die Nacht noch beim Einsortieren der Finisher-Fotos mitgeholfen. War auch sehr unterhaltsam, und besser als stundenlang im Klagenfurter Bahnhof herumzusitzen (was mir dann eh noch, aber wenigstens in reduzierter Form, geblüht ist).

Nächstes Jahr? Bin ich sicher wieder dabei.. ob als Kampfrichter oder selbst am Start werden wir noch sehen …


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